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Allgemeines und Ziel

Projektgruppe Amönauer Rapunzelmarkt

Allgemeines:

Im Jahr 2008 feierte unser Dorf Amönau seine 1000jährige Ersterwähnung. Über das ganze Jahr hinweg fanden Veranstaltungen statt. Am 31.08.2008 gab es einen stehenden Festzug. 120 Attraktionen und Markstände wurden präsentiert. Damals konnten die Organisatoren ca. 5000 Personen aus nah und fern begrüßen.

Motiviert durch diesen Erfolg entschlossen sich die Amönauer eine Projektgruppe Markt zu gründen. Vorstandsmitglieder der örtlichen Vereine (Heimatverein, Turn und Sport Verein, Gesangverein, Feuerwehr, Kegelverein, Pferde und Ponyfreunde, Turmwerkstatt Kultur im Dorf, VDK Ortsgruppe Amönau, Burschen und Mädchenschaft und die Turnhansels) bildeten fortan diese Projektgruppe. Schnell war der Name des Marktes : "Amönauer Rapunzelmarkt" gefunden. Es wurde beschlossen einen Markt durchzuführen der sich von den üblichen Krammärkten durch seine Qualität an Marktteilnehmern und einem Unterhaltungsanteil abheben sollte. Um das Ambiente brauchte man sich nicht zu sorgen, es wurde die Straße "Am Bach" zum Fuß der Wehrkirche am Zusammenfluß des Treisbaches und der Asphe  gewählt. In dieses malerische Ambiente hinein wurde der Markt geplant.

Am 30.08.2009 fand nun der 1. Amönauer Rapunzelmarkt statt.
Nach dem Erfolg stand nach kurzer Zeit fest, den Rapunzelmarkt in den Jahresablauf der Amönauer und der Umgegend fest einzuplanen.

Der Markt in diesem Jahr ist mit heutigem Stand ausgeplant, nur noch wenige Quadratmeter Standfläche sind noch frei. Es ist der Projektgruppe gelungen wiederum ein recht hochwertiges Angebot an Marktständen zusammenzustellen.

Absicht / Ziel der Projektgruppe:

Während der Projektgruppensitzungen wurde festgelegt, dass der Erlös der Rapunzelmärkte zum Einen den durchführenden Vereinen durch den Betrieb der Gastronomie eine größere finanzielle Unabhängigkeit ermöglicht wird. Zum Anderen der Projektgruppe ermöglicht wird gemeinnützige Projekte und Maßnahmen in Amönau zu fördern.
Mit dem Erlös des 2. Amönauer Rapunzelmarktes sollen in Amönau sportliche (z.B. Reitsport und Errichtung eines BMX Crossgeländes) und musikalische 
(Musikunterricht) finaziert werden soll. Aus diesem Grund erlauben wir uns von den erwachsenen Besuchern des Marktes einen kleines Eintrittsgeld zu erheben.   

Die Projektgruppe und natürlich alle Amönauer freuen sich auf die Besucher aus nah und fern.

Nachlese 2. Amönauer Rapunzelmarkt 29.08.2010

Trotz gelegentlicher Regenschauer schlenderten wieder Tausende Besucher über den abwechslungs-eichen und stimmungsvollen Rapunzelmarkt. 

Bis zwölf Uhr regnete es durchgehend, aber auch das hielt die ersten Gäste nicht davon ab, die etwa 70 Stände und Bühnen entlang des Bachs und auf einzelnen Höfen in Augenschein zu nehmen. Als  dann zeitweilig die Sonne hervorkam, wunderten sich die Veranstalter selbst, wie schnell das ganze Marktgelände dicht bevölkert war, ohne dass es jedoch zu unangenehmem Gedränge kam. Die Angebote sprachen  alle Sinne an. Allerlei Gaumenfreuden aus der Region von Honig über Kräutermarmeladen bis zu Käse und Wurst und „Amönauer Flammkuchen“ verbreiteten verführerische Düfte. Kunst-handwerker wie Steinmetz Hans-Heinrich Thielemann oder der Glasbläser Karl Heller führten ihre Fertigkeiten vor. Pflanzen sowie Dekoratives und Schmückendes für den Garten oder auch den Körper in unter-schiedlichsten Materialien und Ausführungen verlockten im-mer wieder zum Stehenbleiben und Betrachten. Fast alles war selbstgemacht und originell.Originell und überraschend vielfältig waren auch die Klän-ge, die sich den Ohren der Be-sucher darboten. Die „Dautphe-taler Alphornbläser“ zogen mit ihren drei Meter langen Instrumenten über den Markt und spielten überall dort, wo es ihnen besonderers gut gefiel, alpenländische Stücke oder auch „Kein schöner Land“.Ebenfalls über den Markt zog Quest alias Christian Teworth im schottischen Kilt mit seinem Dudelsack, sofern er nicht mit drei fiedelnden Kollegen im Fugerschen Hof irische Musik zum Besten gab. Erika und Edgar Brock und Adelheid Neumann präsentierten mit Trommel, Akkordeon und Geige Volksweisen und ita-lienische Lieder.Modernen Rock gab es auf Ronzheimers Hof von der Co-verband Ruffnix. Drei der fünf Jungs stammen aus Amönau, die anderen Mitglieder aus Todenhausen und Holzhausen.Unterhalb der Kirche schließlich spielte das Duo Urgestein seine beliebten eigenen Mundartlieder, Schlager und Oldies.Rege nutzten Besucher wie Einheimische die erstmals auf dem Bach verkehrenden, vom Marburger Bootsverleih zur Verfügung gestellten zwei Tretboote. Besonders den jüngeren Gäsnten gefiel es auch, kleine Modellboote fernzusteuern.Mit dem Erlös aus diesem Rapunzelmarkt soll die Jugendarbeit im Dorf unterstützt werden. Insbesondere sollen musikalische Projekte angestoßen und Sportangebote wie der Bau einer BMX-Crossbahn gefördert werden, erklärte Organisator Kurt Muth, der sich über die vielen Gäste trotz Regen freute.

 

Nachlese 3. Amönauer Rapunzelmarkt am 28.08.2011

Großer Andrang beim Amönauer Rapunzelmarkt

Obwohl am Himmel ein paar graue Wolken zu sehen waren, blieben die Besucher des 3. Amönauer Rapunzelmarktes trocken. Schon um die Mittagszeit herrschte wieder reges Treiben im Dorf. Organisiert durch die Vereine, gab es an 70 Ständen entlang des Baches allerlei zu sehen. Vom „Lusthäuschen“ bis zur Antikscheune zeigten Künstler ihr Können, und neben Händlerständen mit Waren aus der Region fanden sich immer wieder kleine Bühnen, auf denen Theater gespielt oder musiziert wurde. Den Besuchern wurde eine bunte Mischung präsentiert. Musikalisch etwa mit dem Duo Urgestein, der Band Ruffnix, Edgar und Erika und den Dautphetaler Alphornbläsern.Viele Händler boten ihre Ware an. Von der Kräutermischung, über Trödel, Holzspielzeug bis zu selbstgefertigtem Schmuck war für jeden Geschmack etwas dabei. Für Kurzweil sorgten die Tretboote (Leihgabe Bootsverleih Gischler Marburg/Lahn), mit denen man eine Fahrt auf dem Bach machen konnte, und ferngesteuerte Modellschiffe, die dort ihre Bahnen zogen. Interessierte konnten am Niederaspher Weg E-Bikes (ebenfalls Leihgabe von Herrn Gischler Marburg/Lahn), probefahren. Altes Handwerk wie Zimmermann, Schuster, Silberschmied und Korbmacher fanden genauso Beachtung wie die zahlreichen Oldtimer-Traktoren, die in einem der Höfe ausgestellt waren. An zahlreichen Stellen im ganzen Dorf luden Buden zum Essen und Trinken ein. Hier kam es zwar zeitweise bedingt durch den großen Andrang zu Warteschlangen aber niemand musste den Markt hungrig verlassen. So freuten sich die zahlreichen Kinder, die den Rapunzelmarkt besuchten, genauso wie der 91-jährige Jakob Diehl über das gelungene Fest. „Alle Amönauer Vereine haben an einem Strang gezogen, um diesen Markt zu organisieren, und der Erlös wird wieder in das Dorf gesteckt”, zog Kurt Muth, der Sprecher der Projektgruppe zufrieden Bilanz.

Schon jetzt freuen sich die Amönauer auf den 4. Amönauer Rapunzelmarkt am 26.08.2012

 

 

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